Ich habe Sie zu spät gesehen. Diese Aussage wird bei Unfällen vielfach als Ursache genannt. Besonders in der dunkleren Jahreszeit kommt ein Kraftfahrer häufiger in kritische Situationen, wenn seine Fahrzeugbeleuchtung nicht richtig funktioniert.

Jetzt im Herbst fallen die Lichtmuffel besonders auf : die Blender, Einäugigen oder Halbblinden. Die betroffenen Fahrer bemerken den Defekt oft selbst nicht sofort.
Bei Dunkelheit ist dies ein gefährlicher Zustand und vor allem fahrlässig und verstößt somit gegen die Straßenverkehrsordnung.

Das Prinzip „Sehen und Gesehen Werden“ ist gerade in dieser Jahreszeit noch wichtiger als sonst. Das gilt auch für Radfahrer, die oft ohne Beleuchtung durch die Dunkelheit radeln sowie für die landwirtschaftlichen Traktoren, die neben der normalen Beleuchtung noch mit einer oder zwei gelb/orangen Rundumleuchten verkehren müssen.

Unser Tipp :

Überprüfen Sie vor der Fahrt die Lichter Ihres Fahrzeuges, besorgen Sie sich Ersatzglühbirnen, welche Sie im Fahrzeug mitführen. Suchen Sie gegebenenfalls Ihre Werkstatt auf und lassen Sie die Lichter richtig einstellen (Höhe). Halten Sie die Scheinwerfer sauber (verschmutzte Scheinwerfer beeinträchtigen die Leuchtkraft und somit die Sichtweite). Schalten Sie die Lichter frühzeitig ein. Die hinteren Nebellampen müssen bei Nebel (oder Schneefall), wenn die Sicht unter 100 Meter ist, sowie bei starkem Regen eingeschaltet werden. Unter anderen Umständen ist deren Benutzung verboten.
Die Polizei wird in den nächsten Wochen verstärkt Beleuchtungskontrollen durchführen.